Geh abends mit einem unterschriebenen Plan nach Hause. Nicht mit Notizen.
Sieben Blöcke an einem Samstag, davon fünf an der Werkbank. Du rechnest mit deinen eigenen Zahlen, nicht mit Fallbeispielen: einen echten Auftrag nachkalkulieren, deine Löhne live durchrechnen, deine vergessenen Betriebsausgaben aufspüren. 20 Teilnehmer, ein Raum, kein Verkaufsblock.
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Was du heute Abend erreicht hast
- Du weißt, ob dein größter Auftrag dich trägt oder auffrisst. Nachgerechnet, auf Papier, mit deinen Zahlen.
- Du hast drei vergessene Betriebsausgaben gefunden, die du bis zum 31.12. noch bewegen kannst.
- Du gehst mit drei unterschriebenen Maßnahmen raus, die dir in 90 Tagen per Post wieder ins Haus kommen.
Samstag, 24.10.2026, 09:30 bis ca. 17:00 Uhr in Kerpen-Sindorf. 20 Plätze. Inklusive Verpflegung und kostenlosen Parkplätzen direkt vor der Tür.
Du sitzt mit den kaufmännischen Fragen allein. Und der Kalender arbeitet gegen dich.
Die Familie versteht die Probleme nicht. Die Mitarbeiter sollen sie nicht kennen. Im Bekanntenkreis redet niemand ehrlich über Margen, und im Netzwerk erzählen alle, dass es läuft.
Gleichzeitig sind die Kanzleien ausgelastet, viele nehmen keine Neumandate mehr an, und Rückfragen dauern Wochen. Die Prüfungspflichten verschärfen sich trotzdem weiter.
Und Online-Kurse landen ungesehen auf der Festplatte. Jedes klassische Netzwerk-Event entpuppt sich am Ende als Verkaufsveranstaltung mit Häppchen, bei der niemand über echte Zahlen spricht.
Hier wird nicht zugehört. Hier wird gerechnet.
Fünf der sieben Blöcke sind Werkbank-Phasen. Das heißt: Du bekommst ein Arbeitsblatt, deine eigenen Zahlen kommen drauf, der Timer läuft. Am Ende steht ein Ergebnis auf deinem Papier, kein Merksatz in deinem Notizbuch.
Der Tag folgt einer festen Reihenfolge: vormittags das, was dich angreifbar macht. Nachmittags das, was dir Geld bringt. Deshalb kommen die schweren Themen zuerst.
Was an diesem Samstag passiert
Die Prüfungslandschaft in deinem Betrieb
Wer darf bei dir prüfen, in welchem Rhythmus, wie weit zurück und mit wie viel Vorlauf. Vor allem: welche Daten die Behörde schon hat, bevor sie anklopft. Danach hast du die Landkarte im Kopf, die den meisten fehlt.
euBP und das Haftungsrisiko
Der längste Block des Tages. Erst der Rechtsrahmen, dann die Prüfer-Simulation: Ein Freiwilliger kommt nach vorn, ich spiele den Prüfer und fordere drei Dinge an, jeweils mit fünf Minuten Frist. Zeiterfassung für einen Mitarbeiter, schriftliche Vereinbarung zu einem Lohnbestandteil, vollständige Prüfkette für einen Subunternehmer. Fast niemand liefert alle drei.
Die 10 größten Steuer- und Finanzfehler
Als Fehler-Bingo: Du bekommst eine Karte mit zehn Feldern und kreuzt an, was auf deinen Betrieb zutrifft. Ausgezählt wird anonym. Wer vier oder mehr Kreuze hat, hat kein Detailproblem mehr, sondern ein Strukturproblem.
Marge und Liquidität: Deckungsbeitrag rechnen
Werkbank mit dem Deckungsbeitragsblatt. Jeder rechnet einen echten eigenen Auftrag oder ein Objekt nach. Schätzwerte sind erlaubt, der Timer läuft. Erfahrungsgemäß entdeckt in jeder Runde mindestens einer, dass ein laufender Bestandsauftrag defizitär ist.
Netto-Lohn: was sich am Lohn gestalten lässt
Live-Rechner auf der Leinwand. Wir geben die Löhne eines Teilnehmers ein und du siehst in Echtzeit, was vier Bausteine ausmachen. Dazu die drei Prüfsteine, die über allen stehen: Zusätzlichkeit, Mindestlohn, Dokumentation.
Jahresendspurt: vergessene Betriebsausgaben
Der Termin liegt zehn Wochen vor dem Jahresende, deshalb ist das der Block mit dem unmittelbarsten Nutzen. Beleg-Schatzsuche mit einer dreiteiligen Checkliste. Ziel sind drei konkrete Treffer pro Teilnehmer, die du bis zum 31.12. noch bewegen kannst. Ab Januar ist dieses Wirtschaftsjahr vorbei.
KI im Maschinenraum und DSGVO
Drei Live-Demos mit echten anonymisierten Dokumenten: Vertragsprüfung, Belegvorerfassung, Arbeitsanweisungen aus Stichpunkten. Dazu die vier Leitplanken, die vor der ersten Nutzung stehen müssen. Du gehst mit einer einseitigen Nutzungsrichtlinie zum Aushängen raus.
Der 90-Tage-Zettel
Zum Schluss schreibt jeder drei Maßnahmen auf ein Blatt: sofort, in 30 Tagen, in 90 Tagen. Unterschrieben. In einen Umschlag, adressiert an dich selbst.
Ich sammle die Umschläge ein und schicke sie am 24. Januar 2027 zurück. Dann liest du in deiner eigenen Handschrift, was du dir vorgenommen hattest. Ein Vorsatz ohne Datum und Unterschrift ist eine Absichtserklärung, kein Plan.
Neun Dinge liegen abends in deiner Tasche.
- Deine Ampel-Selbstdiagnose. Zwölf Fragen zu deiner kaufmännischen Steuerung, von dir selbst auf grün, gelb oder rot gesetzt.
- Die Übersicht der Prüfungslandschaft. Eine Seite: welche Behörde, welcher Rhythmus, welche Datenlage, wer haftet.
- Deinen euBP-Selfcheck. Zwölf Fragen, ausgefüllt, mit deinen offenen Punkten.
- Deine Fehler-Bingo-Karte. Mit deinen Kreuzen darauf.
- Dein ausgefülltes Deckungsbeitragsblatt. Ein echter Auftrag aus deinem Betrieb, durchgerechnet.
- Die dreiteilige Checkliste Jahresendspurt. Mit deinen markierten Treffern.
- Die KI-Nutzungsrichtlinie für Mitarbeiter. Eine Seite, zum Aushängen.
- Deine Teilnahmebescheinigung mit ausgewiesenem KI-Kompetenz-Anteil. Der EU AI Act verlangt seit Februar 2025 ausreichende KI-Kompetenz beim Personal. Dieser Tag ist ein Baustein deiner Nachweisdokumentation.
- Deinen 90-Tage-Zettel. Beziehungsweise die Kopie, das Original kommt im Januar per Post.
Vier Regeln, die den Tag tragen.
Wir duzen uns.
Namensschild mit Vorname groß, Branche klein. Keine Titel, keine Hierarchie.
Chatham House.
Inhalte dürfen raus, Namen bleiben im Raum. Deshalb reden hier alle offen über Zahlen.
Handys in der Tasche.
Sechs Stunden ohne Tagesgeschäft. Genau dafür ist der Samstag da.
Kein Verkaufsblock.
Es gibt keine Angebotsfolie und kein Verkaufsgespräch in der Mittagspause. Wer wissen will, wie es weitergeht, fragt mich nach dem offiziellen Ende.
Wir arbeiten hier betriebswirtschaftlich. Ich zeige allgemeine Mechanismen und typische Fehlerbilder. Die steuerliche und rechtliche Würdigung deines Einzelfalls gehört zu deiner Steuerkanzlei, und da bleibt sie auch.
Für dich, wenn
- du einen inhabergeführten Betrieb aus der Region Rhein-Erft und Köln führst,
- dein größter Kostenblock die Löhne sind,
- und du bereit bist, deine eigenen Zahlen an diesem Tag tatsächlich auf den Tisch zu legen.
Der Preis ist bewusst ein Filter. Wer 99 Euro nicht investiert, investiert an diesem Tag auch keine Aufmerksamkeit. Genau deshalb sitzen dort 20 Leute, die wirklich arbeiten.
Samstag, 24. Oktober 2026
- Wann
- Samstag, 24. Oktober 2026. Türen ab 09:00 Uhr, Start 09:30 Uhr, Programmende gegen 16:50 Uhr, danach offener Ausklang.
- Wo
- Kerpen-Sindorf. Kostenlose Parkplätze direkt vor der Tür. Adresse und Wegbeschreibung kommen mit der Buchungsbestätigung.
- Wie viele
- Maximal 20 Teilnehmer. Gesessen wird an Inseln zu vier bis fünf Personen, nicht in Reihen.
- Inklusive
- Kaffee, Getränke, Snacks und Mittagspause. Alle Arbeitsblätter und Checklisten.
- Was du mitbringst
- Deine letzte BWA, die Zahlen zu einem Auftrag oder Objekt und die eine Frage, die du sonst niemandem stellst. Zehn Tage vorher bekommst du dazu eine Erinnerung.
Häufige Fragen
Muss ich meine echten Zahlen offenlegen?
Ist das eine Verkaufsveranstaltung?
Ist das Steuerberatung?
Was muss ich mitbringen?
Kann ich mein Ticket zurückgeben?
Wie oft findet die Finanzwerkstatt statt?
Ein Samstag. 20 Plätze. Und abends ein Blatt Papier, auf dem deine eigene Unterschrift steht.
Am 24. Oktober 2026 in Kerpen-Sindorf. Danach hast du eine Sache gerechnet statt zwölf notiert.
Preis netto zzgl. USt. Angebot ausschließlich für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Rein betriebswirtschaftliche Inhalte, keine Steuer- oder Rechtsberatung. Fragen vorab: 02273 9916721.